Gedicht

Am Ende ist der Anfang das Ende

Immer wieder

verlieren sich meine Sätze in Ahnungen
Immer wieder

verirrt sich mein Blick in der Menge 

Immer wieder

verfängt sich mein Gedanke in der Bewegung
Immer wieder

vermischt sich meine Hoffnung mit Angst
Immer wieder
vergisst sich mein Wille mit der Zeit 


Immer wieder

verändert mein Schritt die Richtung 

Immer wieder
bin ich in der Fremde zu Hause
Immer wieder

ist Immer wieder.

ist Immer anders.
ist Immer neu. 

Immer wieder

stehe ich am Ende vor dem Anfang. 

Um immer wieder

das Ende zu suchen. 

Für den Anfang

ist das ganz gut. 




(Thomas A. Bauer,

Text-Bruchstücke 2000)